Änderung Infos: 05.04.2017

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Über den Chorverband Otto Elben
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Geschichtliche Entwicklung von 1898 - heute

1898 - wurde der Vorläufer des Chorverband Otto Elben, der Schönbuchsängerbund, aus den Vereinen der Oberämter Herrenberg, Böblingen und Amtsoberamt Stuttgart (Filder) gegründet.
In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg erfuhr diese Gauorganisation eine Änderung. Die Vereine der Filder bildeten ihren eigenen Gau und in unserem Raum entstand im Juni

1932 - der Gäu - Schönbuchgau

1934 - brachte eine neue Einteilung im Schwäbischen Sängerbund. In dankbarer Erinnerung an den Mitbegründer des Schwäbischen- und Deutschen Sängerbundes Otto Elben - den Ehrenbürger der Stadt Böblingen - erhielt unser neugebildeter Kreis den Namen Otto-Elben-Kreis (14.03.1934).

1945 - Die durch den Zusammenbruch lahmgelegte Sängertätigkeit lebte im Otto-Elben-Kreis sehr bald wieder auf. Jetzt umfasste er nur noch den politischen Kreis Böblingen. Bemühungen, die Fildervereine wieder einzugliedern blieben leider ohne Erfolg. Seit dem Zusammenfinden der Schwäbischen Sänger im schwäbischen Sängerbund ist wieder die Bezeichnung Gau eingeführt, insbesondere weil die meisten Gaue mehrere politische Kreise umfassen.

2004 - Im Rahmen einer Satzungsänderung wurde auch der Name geändert.

2009 - 75-jähriges Jubiläum der COE - Festakt am 18.10.2009 in der Murkenbachaula Böblingen

Bericht zum 75 jährigen Jubiläum des COE in der Sängerzeitung

Programm Festakt zum 75-jährigen Jubiläum

Fest-Terzett Festakt zum 75 jährigen Jubiläum

Bildergalerie Festakt zum 75 jährigen Jubiläum


  Über Dr. jur. Otto Elben 1823 - 1899

Als Sohn des Gründers des "Schwäbischen Merkur" geboren, trat er nach Studien - und Wanderjahren in die Redaktion des angesehen Stuttgarter Blattes ein. Als einer der wenigen Schwaben nahm er 1859 an der Gründungsfeier des Nationalvereins in Frankfurt teil. Von 1868 bis 1882 vertrat er den Bezirk Böblingen in der Abgeordnetenkammer in Stuttgart, von 1871 bis 1876 gehörte er für diesen Bezirk dem Reichstag an.

In rastloser Tätigkeit erreichte Elben dann im Verein mit dem in Eisenbahnkommites organisierten Vertretern der Körperschaften aus dem interessierten Gebiet, dass 1872 ein Gesetzesentwurf für die Bahn von Stuttgart nach Böblingen - Eutingen und Freudenstadt zustande kam. Für den hohen persönlichen Anteil an dieser Entscheidung beschlossen die bürgerlichen Kollegien, der damalige Gemeinderat, noch 1872, Elben das Ehrenbürgerrecht anzutragen; 1874, nachdem die letzten parlamentarischen Hürden genommen waren, wurde es ihm in einer großen "Siegesfeier" verliehen.

Die Erinnerung an ihn sollte wachgehalten werden durch ein Denkmal, das die Stadt Otto Elben 1908 auf dem heutigen Elbenplatz setzte. Nachdem diese 1956 dem Verkehr weichen musste, enthüllte die Stadt aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Gäubahn am 1. September 1979 oberhalb des Elbenplatz einen neuen Gedenkstein.
1866 - 1868 stellv. Präsident des Schwäbischen Sängerbundes
1868 - 1892  Präsident des Schwäbischen Sängerbundes

Die Präsidenten des COE

1954 - 1964  Eugen Oppenländer, Magstadt
1965 - 1975  Otto Schneider, Herrenberg-Gültstein
1975 - 1991  Heinz Kretzschmar, Weil im Schönbuch (Neuweiler)
1991 - 1993  Wolfgang Balbach, Nufringen
1993 - 2003  Kurt Weber, Holzgerlingen
2003 - 2005  Peter Reichherzer, Nufringen
2005 - 2007  Rudolf Oechsler, Sindelfingen
2007 - 2017  Gerhard Stähle, Holzgerlingen
2017 -         Siegfried Schneider, Herrenberg

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